Therapiearten

 

Jacqueline Schelbert
dipl. Bioresonanz Therapeutin
dipl. Naturärztin NVS

Thunstrasse 22
3005 Bern

031 822 00 88



 

 

Geschichtliches über die Phytotherapie / Heilkräuter

Die Geschichte der Heilpflanzenkunde reicht sicher zurück bis in die Anfänge der Menschheitsgeschichte. In allen uns bekannten alten Kulturen gab es Heilkundige, die sich ihr Wissen durch Beobachtung aneigneten.

Die ägyptischen Ärzte verfügten bereits über ein äusserst reichhaltiges Repertoire an heilenden Kräutern. Auch indische und asiatische Ärzte kannten und verwendeten zahlreiche Heilpflanzen. Vieles davon gelangte über die grossen Handelsstrassen bis nach Arabien und Europa.

1928 fand Alexander Flemming heraus, dass verschiedene Schimmelpilze Antibiotika produzierten, die Wundbakterien abtöten konnten - eine wissenschaftliche Bestätigung für eine Weisung aus der Apotheke der ägyptischen Pharaonen, die 3500 Jahre zuvor lautete: " Wenn eine Wunde fault, dann sollte man diese verbinden mit fauligem Brot von Gerste, sodass sie infolgedessen trocknet.

Auch bei den Griechen beschäftigten sich viele der Wegbereiter der heutigen Medizin mit der Natur- und Pflanzenheilkunde wie z.B. Aristoteles und Hippokrates die Schriften über Botanik und Heilpflanzen verfassten.

Die herrschende Religionsvorstellung des Mittelalters verbreitete, Krankheit und Leiden seien Gnaden und dazu bestimmt, die Werke Gottes zu offenbaren. Arzt und Priestertum waren auch hier eng miteinander verknüpft und die Pflege und Heilkunst lag vorrangig bei den Klöstern.  Einen riesigen Wissensschatz trug die Äbtissin Hildegard von Bingen zusammen.

Im späteren Mittelalter verschwand das Wissen der Heilkundigen des Volkes und die medizinische Praxis von Hebammen und Kräuterfrauen und so genannten Hexen durch das Wirken der christlichen Kirche.

Später, um 1830 begann mit der Isolierung von Wirkstoffen eine neue Ära im Umgang der Pflanzenheilkräfte. In dieser Zeit setzte sich Sebastian Kneipp (1821 - 1898) für das "alt bewährte Heilkraut" ein. 

Es folgten im 20. Jahrhundert Forderungen nach Standardisierung, d.h. die Garantie einer stets gleichbleibenden Qualität und Konzentration der Heilpflanze.

Viele Heilpflanzen die in der Erfahrungsmedizin ihre gesicherte Heilwirkung hatten, erwiesen sich bei exakter wissenschaftlicher Untersuchung in ihrer Wirkung bestätigt.