Therapiearten

 

Jacqueline Schelbert
dipl. Bioresonanz Therapeutin
dipl. Naturärztin NVS

Thunstrasse 22
3005 Bern

031 822 00 88



 

 

Ernährung und Darmsanierung

Die Bedeutung des Verdauungsapparates und speziell des Darms ist für die Gesundheit des Menschen sehr gross. Der Darm dient nicht nur der Aufnahme von Nährstoffen und der Ausscheidung von Verdauungsresten; er ist auch ein grosses Immunorgan des menschlichen Körpers.

Nahrung ist die Basis allen Lebens. Sie soll dem menschlichen Organismus notwendige Nährstoffe in ausreichender Menge, im richtigen Verhältnis und in der richtigen Form liefern. Durch sie wird der Körper mit Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen sowieSpurenelementen und Wasser versorgt. 

Diese Nährstoffe sind notwendig, um körperliche Funktionen, wie die Organ- und Muskeltätigkeit und geistige Funktionen aktivieren zu können. Durch die Nahrung werden Körperbestandteile regeneriert, die Körperwärme wird aufrecht erhalten und das Wachstum angeregt. Doch trotz dieses Wissens, dass eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise sinnvoll ist, entsprechen die Essgewohnheiten der wenigsten Menschen dieser Erkenntnis.

Stress und Zeitmangel bewirken meist ein falsches und einseitiges Ernährungsverhalten: Wir essen zu viel, zu schnell und zu wenig ausgewogen. Der Körper wird nur bedingt mit Nährstoffen versorgt.

Mangelnde Bewegung und übermässiger Alkohol- und Nikotingenuss tun ihr Übriges, um so genannte Zivilisationskrankheiten wie Stoffwechsel-, Verdauungs-, Herz- und Kreislaufstörungen hervorzurufen. 

 

Problem der Nahrungsmittelaufbereitung

Ein weiteres gesundheitliches Problem ergibt sich daraus, dass die Mehrzahl der Nahrungsmittel besonders aufbereitet wird. Entweder, um optisch zu gefallen, oder um ihre Haltbarkeit deutlich zur erhöhen. Der Nachteil dieser Aufbereitung ist der Verlust wesentlicher Inhaltsstoffe in der Nahrung, die teilweise noch mit einer Belastung durch Pflanzenschutzmittel einhergeht.

Massvolle Ernährung

Wie heilsam eine massvolle Ernährung sein kann ist bereits seit der Antike bekannt. Man sollte sich vor Überernährung hüten und möglichst einfache und unveränderte Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Die Ernährungsvorschriften von Hippokrates erfuhren als Naturheilverfahren zur Gesunderhaltung, Vorbeugung und Therapie Anwendung. Sein Hauptaugenmerk lag auf der Heilung von Krankheiten durch Fastenkuren.
Pythagoräer verzichteten bereits 570 v.Chr. auf das Essen alles Beseelten, assen also völlig fleischlos.

Gesundheit und Leistungsfähigkeit steigern

Das zunehmende Wissen um Krankheiten und Erkenntnis, dass sich durch eine bewusste Lebensweise und eine ausgeglichene Ernährung Krankheitsrisiken deutlich verringern lassen, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit gesteigert wird und bereits bestehende Krankheiten und Störungen geheilt werden können, machten sich die unterschiedlichen Ärzte und Heiler des 19. und 20. Jahrhunderts, wie Maximilian Bircher Benner, Otto Buchiger, oder Georges Ohsava zunutze.

Obwohl sich diese Methoden in ihrer eigentlichen Ausführung unterscheiden, ist ihnen allen eines gemeinsam: Sie verlangen eine Auseinandersetzung mit der Ernährung, dem eigenen Körper und mit der Herstellung der Nahrungsmittel. Sie legen Wert auf eine vollwertige zuckerreduzierte Ernährung, deren Grundlage naturbelassene und ökologisch einwandfreie Rohstoffe sind.

Merke: Es ist nicht unbedingt erforderlich, bestimmte Lebensmittel strikt zu vermeiden oder andere in extrem grossen Mengen zu konsumieren. Wichtig ist vielmehr eine bewusste Ernährung. 

 

"Alles ist Gift, und nichts ist ohne Gift.
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist"

(Paracelsus, 1493-1541)